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Oct 28, 2014

My way of doing business

Jetzt, wo die Hochzeitssaison 2014 für mich vorüber ist und meine Abende nicht mehr der Nachbearbeitung gewidmet sind (zumindest nicht während meiner paar Wochen hier in Melbourne), habe ich etwas mehr Zeit, um durchzuatmen und die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Zeit, um auch einfach mal nur “zu sein”. Ich habe schliesslich noch nie ein Unternehmen geführt, und alles, was mein Mini-Business so mit sich bringt, ist neu für mich. Das erste Mal seit Monaten kann ich mir also bewusst Zeit nehmen zum Nachdenken: was hat funktioniert bisher, was nicht? Wohin will ich?

Da sich mein Kalender für die Saison 2015 nun langsam mit grossartigen Hochzeiten von noch grossartigeren Menschen zu füllen beginnen, möchte ich heute über folgendes schreiben: Preise. Genauer: Meine Preise. 🙂

Euch mag aufgefallen sein, dass es auf meiner Webseite keine Preisliste gibt. Der Grund dafür ist einfach, und ich möchte ihn euch heute gerne erklären: die Fotografie ist meine grösste Leidenschaft – meine grosse Liebe, wenn ihr so wollt. (Neben meiner anderen grossen Liebe, die zur Zeit daheim Heim und Garten hütet. :-)) Sie beherrscht mein Denken von morgens früh bis abends spät, sie ist mir wichtiger als jedes andere Hobby vor ihr und nichts hat mir jemals so viel Spass gemacht – sie bezahlt aber nicht meine Rechnungen. Ich lebe für die Fotografie, nicht von (zumindest im Moment noch nicht). In jedem Bild, jedem Satz auf meiner Homepage, jeder Email an jemanden von euch, steckt viel, viel Herzblut und die Fotografie soll in erster Linie eines: Spass machen! Nicht nur mir, hinter der Kamera, sondern, und vor allem, euch, vor der Kamera. Bei der Fotografie ist es, wie bei allem anderen auch: Spass hat man nur dann, wenn man sich gut versteht. Darum hat gegenseitige Sympathie oberste Priorität für mich. 🙂 Und das ist auch der Grund, wieso es hier keine Preisliste gibt und kein Formular, wo ihr mich direkt buchen könnt: ich möchte euch vor der Buchung gerne persönlich kennenlernen!

Aus diesem Grund schenke ich jedem Brautpaar vor Ausstellung der Offerte mein wichtigstes, wertvollstes und teuerstes Gut: meine Zeit. Jedes Brautpaar, das sich dafür interessiert, mich für ihre Hochzeit zu engagieren, darf auf einen Kaffee (oder ein Glas Sirup) bei mir zu Hause vorbei kommen. (Während meines Aufenthalts in Australien können wir gerne auch zusammen “skypen”.) Das gibt uns die Gelegenheit, einander zu beschnuppern, ihr könnt mir mehr über euren grossen Tag erzählen, mich alles fragen, was euch interessiert und merkt sofort, ob ihr euch bei mir wohl fühlt, oder nicht. Wenn ihr mich z.B. doof findet und euch unwohl fühlt, wird es sehr schwierig, gefühlvolle, romantische und natürliche Fotos zu machen, wie die, die ihr auf meiner Website seht. 🙂

Diese Strategie mag nicht jedermanns Sache sein. Muss sie auch nicht. Nicht jeder Fotograf macht das so (bei Destination Weddings ist das auch gar nicht möglich) – muss er / sie auch nicht. Es ist meine Herangehensweise, und ich schätze mich sehr, sehr glücklich, damit in den letzten Monaten viel Erfolg gehabt zu haben. Meine Kunden sind die Besten! Sie haben mich mit einer Herzlichkeit und Offenheit an ihrem Leben teilhaben lassen, die nicht selbstverständlich ist, und ich freue mich, viele von ihnen heute als Freunde bezeichnen zu dürfen. An dieser Stelle: ich danke euch allen. Von ganzem Herzen. Ohne euch wäre das alles niemals möglich gewesen.

Also – wann darf ich euch bei einer Tasse Kaffee kennenlernen? 🙂

…übrigens: ich bin auch bei Facebook und Instagram vertreten – schaut doch mal vorbei!

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