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Aug 20, 2015

Hallo erstmal…

Ich bin nicht oft sprachlos, aber in letzter Zeit doch immer wieder, irgendwie. Und erstaunt. Erstaunt darüber, dass es mehr und mehr Menschen gibt, die sich dafür interessieren, was ich mit meiner Kamera so alles mache und wer ich bin. Mein kleiner Blog darf eine Menge neuer Leser verzeichnen und auch auf meiner Facebook-Seite nimmt die Zahl neuer Fans stetig zu. Letztens wurde ich sogar im Wartezimmer meines Zahnarztes darauf angesprochen, ob ich nicht die sei, “die so schöne, romantische Fotos macht”. Wahnsinn. Das musste ich erst Mal verdauen. 🙂

Ich bin deshalb so erstaunt darüber, weil ich nie wirklich damit gerechnet habe, dass sich tatsächlich jemand finden würde, der sich für meine Fotografie interessiert – vielleicht mit Ausnahme meiner Mam. Klar, man träumt und stellt sich vor, dass man irgendwann eine begehrte Fotografin sein würde, die Destination Weddings auf der ganzen Welt fotografiert – aber zur gleichen Zeit weiss man auch, dass es in erster Linie wohl nur das ist: ein Traum. Ich bin schliesslich nur ein kleiner Pups in einer Welt voller talentierter (Hobby-)Fotografen.

Und doch seid ihr da. Ihr alle. Und nehmt euch Zeit, mitzuverfolgen, was bei mir so passiert, was ich fotografiere, was ich erlebe. In einer Epoche, in der niemand mehr Zeit zu haben scheint, in der News vom Morgen am gleichen Abend bereits Schnee von gestern sind, in einer Zeit, in der man mit Blogs, News, Feeds und Emails geflutet wird, ist das nicht selbstverständlich – und das weiss ich. Es bedeutet mir viel, dass ihr euch Zeit nehmt, mich online zu besuchen und ich glaube fest daran, dass ich es ohne euch nicht bis hierhin geschafft hätte.

Es ist nicht immer einfach. Und ich habe mehr als einmal daran gedacht, das alles sein zu lassen und etwas Neues auszuprobieren. Meist sind es diese dunklen Momente, in denen mich eine Email von jemandem von euch erreicht, oder ein Kommentar, eine SMS – irgendwas. Ein paar Zeilen, liebe Worte, die mich daran erinnern, wieso ich das, was ich mache, so verdammt gerne mache. Wieso ich mir kein schöneres Hobby vorstellen kann, als die Fotografie. Weil es Menschen gibt, die ich mit meinen Fotos glücklich mache. Und das ist mehr, so viel mehr, als ich mir jemals zu träumen gewagt hätte.

Und weil es hier so viele neue “Gesichter” gibt, die mich unterstützen und an mich glauben, möchte ich mich mal vorstellen. 🙂 Euch einen Blick hinter die Kamera gewähren, sozusagen. Und was würde sich dafür besser eignen, als ein paar Fakten? Los geht’s:

  • Ich liebe Schuhe und besitze, nach Meinung meines Schatzes und einiger Freunde, viel zu viele Paare (ich selbst glaube ja, dass man nie genug Schuhe haben kann).
  • Ich ziehe ein einfaches “Schoggischtängeli” Pralinen vor, und mag Süsses generell lieber, als Salziges.
  • Das Kochen übernimmt bei uns zu Hause mein Schatz – er kann es viel besser als ich. Das einzige, das ich wirklich, wirklich gut kann, sind Desserts. (Mein Tobleronemousse ist legen… warte es kommt gleich …där.).
  • Ich bin ein riesen Fan von Krimiserien und habe seit Jahren keine einzelne Folge von “Criminal Minds” verpasst. Donnerstags von 20.15 – 22.15 Uhr bin ich somit für niemanden zu erreichen. 😉
  • Privat trage ich am liebsten Jeans.
  • Wenn ich auf Reisen bin, dann hauptsächlich, um zu Essen. Ich mag es, ausländische Gerichte auszuprobieren und ziehe Street Food jedem Museum vor.
  • Ich spreche Englisch mit einem schweizerisch-amerikanischen Akzent. Mit 16 war ich für ein Austauschjahr in den USA, und dann folgten Arbeits-Auslandaufenthalte in Hong Kong im Jahr 2010 und Australien im 2014. Mein Traum ist ein Pass voller Stempel. Ich arbeite daran.
  • Ich lache gerne, laut, lange und oft.
  • Ich liebe Tiere, und wenn ich in Mathematik nicht so eine Null gewesen wäre, dass ich es wohl niemals durchs Gymnasium geschafft hätte, wäre ich heute vermutlich eine 1A Tierärztin.
  • Die 13 ist meine Lieblingszahl.
  • Ich bin ein Angsthase und schaue auch heute noch, wenn ich abends alleine bin, hinter den Duschvorhang. (Keine Ahnung, was ich machen würde, sollte sich dort tatsächlich jemals jemand verstecken.)
  • Ich bin ein Sportmuffel.
  • Der Speicher meines iPhones ist immer voll, weil ich alles und jeden fotografieren muss.
  • Ich bin ein Workaholic.
  • Als Teenager war Kartoffelgratin mit Ketchup das Grösste für mich. (Gott sei Dank ist diese Phase vorbei.)
  • Im Grunde meines Herzens bin ich ein Mauerblümchen und ein eher introvertierter Mensch. Wenn die Situation es erfordert, kann ich aber sehr extrovertiert sein.
  • Meine Haare sind mein Markenzeichen. Eine dicke, dichte, lange rot-braune Mähne, die noch nie mit Haarfärbemittel in Berührung gekommen ist, weil ich Angst davor habe, dass meine Naturhaarfarbe dann nie mehr zurück kommt.
  • Bücher sind toll und ein Tag ist erst dann perfekt, wenn ich mindestens 1 Kapitel gelesen habe. (Auch hier mag ich am liebsten gruselige Sachen.)
  • Ich bin überzeugt davon, dass das Internet nur einen wahren Zweck erfüllt: die Verbreitung süsser Katzen-Videos.
  • Ich möchte ein Mal entlang der Route 66 von Chicago bis nach Kalifornien fahren.
  • Bei Liebesfilmen heule ich. Bei Hochzeiten oft auch. 😉
  • Ich bin ein Pefektionist.
  • Wäre ich ein Tier, dann wäre ich ein Bär. Die Vorzüge eines Winterschlafs, für den man sich vorher eine Menge anfuttern muss, liegen irgendwie auf der Hand.
  • Am Strand zu sein ist für mich wie Ferien. Egal, ob es für 10 Minuten oder einen Nachmittag lang ist.
  • Ich bin ein Landei. Und stolz darauf.
  • Ein grosser Teil meines Gedächnisses ist angefüllt mit nutzlosen, aber unterhaltsamen, Filmzitaten.
  • …und damit dieser Post auch nur das geringste mit Fotografie zu tun hat, sei gesagt: ich fotografiere mit Nikon.

Das waren also mal ein paar, mehr oder weniger ernst gemeinte, Fakten über mich. 🙂 Ich hoffe, sie waren hilfreich – oder wenigstens unterhaltsam. 🙂

Habt einen tollen Tag, ihr da draussen!

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